Gemütlich durch den Herbst : So wird das Lesen auf dem E-Reader noch schöner

Wer seine Bücher digital liest, kann dabei viele Einstellungen ganz individuell an die eigenen Bedürfnisse und die jeweilige Umgebung anpassen. Mit ein paar kleinen Veränderungen wird das Lesen auf dem E-Reader noch angenehmer.

Das richtige Licht für jede Tageszeit

Ob heller Herbstnachmittag oder gemütlicher Leseabend – die passende Beleuchtung macht einen Unterschied.

☀️ Tagsüber: weniger ist oft mehr

Bei Tageslicht benötigen Sie die Beleuchtung Ihres E-Readers häufig nur auf einer niedrigen Stufe. Probieren Sie aus, die Helligkeit etwas herunterzuregeln.

Der Grund: Je heller die Umgebung, desto weniger zusätzliche Beleuchtung braucht das Display, damit die Schrift gut lesbar bleibt.

🌥️ In der Dämmerung: langsam nachregeln

Wenn es draußen dämmert, kann die Beleuchtung schrittweise erhöht werden. So bleibt der Kontrast angenehm, ohne dass das Display plötzlich sehr hell wirkt.

🌙 Abends: lieber gemütlich als grell

Lesen Sie abends bei gedämpftem Licht, sollte auch die Beleuchtung des E-Readers nicht unnötig hell eingestellt sein. Eine niedrige bis mittlere Helligkeit reicht häufig aus.

Und noch ein Tipp: Wenn Ihr E-Reader eine Warmlicht- oder Farbtemperatur-Einstellung besitzt, können Sie abends einen wärmeren Farbton ausprobieren. Das wirkt auf viele Menschen angenehmer und sorgt ganz nebenbei für die passende Herbststimmung.

Tipp: Die perfekte Einstellung gibt es nicht. Probieren Sie verschiedene Helligkeitsstufen und Farbtemperaturen aus und finden Sie heraus, was sich für Sie am angenehmsten anfühlt.

Große Schrift, entspanntes Lesen

Ein großer Vorteil von E-Books: Die Schriftgröße lässt sich jederzeit verändern.

Ist die Schrift zu klein, werden die Augen beim Lesen schneller müde. Eine etwas größere Schrift kann dagegen deutlich angenehmer sein – besonders bei längeren Leseabenden.

Bei vielen E-Readern können Sie außerdem Schriftart, Zeilenabstand und Seitenränder anpassen.

Unser Tipp: Nehmen Sie sich ruhig einmal ein paar Minuten Zeit und probieren Sie verschiedene Einstellungen aus. Schon eine kleine Veränderung kann einen großen Unterschied machen.

Eine gute Grundeinstellung

Wenn Sie bisher noch nie mit den Einstellungen experimentiert haben, können Sie mit diesen einfachen Anpassungen starten:

  • Schriftgröße: so groß, dass Sie entspannt lesen können
  • Zeilenabstand: etwas größer einstellen, wenn die Zeilen sehr dicht wirken
  • Seitenränder: nach persönlichem Geschmack – weniger Rand bedeutet mehr Text auf einer Seite
  • Helligkeit: nur so hell wie nötig
  • Warmlicht: am Abend ruhig einmal ausprobieren

E-Reader und Smartphone sind nicht dasselbe

E-Reader werden speziell für längeres Lesen entwickelt. Ihr E-Ink-Display sieht dem Papier eines gedruckten Buches ähnlicher als ein klassischer Smartphone- oder Tablet-Bildschirm.

Das macht den E-Reader besonders praktisch für ausgedehnte Lesestunden – ob unterwegs, auf dem Balkon an einem sonnigen Herbsttag oder abends gemütlich auf dem Sofa.

Und wer über die Onleihe liest, hat noch einen weiteren Vorteil: Das nächste Buch ist nur wenige Schritte entfernt.

Herbstzeit ist Lesezeit

Vielleicht ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, den eigenen E-Reader einmal neu einzurichten.

Helligkeit anpassen. Schrift vergrößern. Warmlicht ausprobieren. Und dann ein schönes E-Book aus der Onleihe auswählen.

Denn manchmal braucht es für einen gemütlichen Herbstabend gar nicht viel:

Eine warme Decke, eine Tasse Tee und ein gutes Buch.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und gemütliche Herbstabende mit Ihrer Onleihe!

Vom Regal zur App – Hörbücher im Wandel und die Rolle der Bibliotheken

Hörbücher haben in den letzten Jahrzehnten einen deutlichen Wandel erlebt. Was früher auf Kassetten und später auf CDs in Bibliotheken ausgeliehen wurde, ist heute überwiegend digital verfügbar. Diese Entwicklung hat nicht nur das Nutzungsverhalten verändert, sondern auch die Rolle der Bibliotheken neu definiert.

Während physische Hörbücher an Öffnungszeiten, Verfügbarkeit und Verschleiß gebunden waren, bieten digitale Formate maximale Flexibilität. Nutzerinnen und Nutzer können Hörbücher jederzeit und überall hören – ein Vorteil, der durch Streaming-Dienste zusätzlich verstärkt wurde.

Bibliotheken haben auf diesen Wandel reagiert und mit der Onleihe eigene digitale Angebote geschaffen. Damit ermöglichen sie den kostenlosen Zugang zu Hörbüchern und anderen Medien, ohne dass ein physischer Besuch notwendig ist. Dieses Angebot ist ein wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit im Zugang zu Wissen und Kultur.

Ergänzend dazu setzen viele Bibliotheken auch auf moderne Anwendungen wie die App Libby von OverDrive. Sie bietet eine besonders intuitive Oberfläche für die Ausleihe von E-Books und Hörbüchern und zeigt, wie benutzerfreundlich digitale Bibliotheksangebote heute sein können.

Trotz dieser positiven Entwicklung stehen Bibliotheken vor Herausforderungen. Digitale Lizenzen sind oft kostenintensiv, und nicht alle Titel sind verfügbar. Zudem erfordert die Nutzung digitaler Angebote eine gewisse technische Kompetenz, die nicht bei allen Zielgruppen vorausgesetzt werden kann.

Insgesamt zeigt sich jedoch: Der Wandel vom physischen zum digitalen Hörbuch ist ein Beispiel für den allgemeinen Medienwandel. Bibliotheken bleiben relevant, indem sie sich anpassen und neue Wege finden, ihren Bildungs- und Kulturauftrag auch im digitalen Raum zu erfüllen.

Fazit: Hörbücher sind heute flexibler und zugänglicher denn je. Mit Angeboten wie der Onleihe und Apps wie Libby sichern Bibliotheken ihre Rolle als wichtige Vermittler von Wissen – auch in einer zunehmend digitalen Welt.

5 Tipps um das Beste aus Libby herauszuholen

Die App Libby von OverDrive ist für viele Bibliotheksnutzer:innen der einfachste Weg, um kostenlos E-Books, Hörbücher und Magazine auszuleihen. Doch wer nur „Suchen und Ausleihen“ nutzt, verpasst viele praktische Funktionen. Hier sind fünf Tipps, mit denen ihr das Maximum aus Libby herausholen könnt.

1. Vormerken statt warten

Beliebte Titel sind oft ausgeliehen – aber das heißt nicht, dass ihr leer ausgeht. Nutzt die Vormerken-Funktion:

  • Tippt auf „Vormerken“, wenn ein Titel nicht verfügbar ist.
  • Ihr erhaltet eine Benachrichtigung, sobald er frei wird.
  • Ihr könnt die Ausleihe sogar aufschieben, falls ihr gerade keine Zeit habt.
  • um Platz für neue eBooks zu machen, könnt Ihr ausgeliehene Medien vorzeitig zurückgeben.

💡 Pro-Tipp: Aktiviert Push-Benachrichtigungen, damit ihr keine Bereitstellung verpasst.

2. Wunschlisten clever nutzen (Tags statt Zettelwirtschaft)

Mit den Tags in Libby könnt ihr euch persönliche Wunschlisten erstellen:

  • „Unbedingt lesen“
  • „Für den Urlaub“
  • „Empfohlen von …“
  • „Sachbuch Recherche“

Die Funktion findet ihr im Menü unter „Tags“. So baut ihr euch eure eigene digitale Merkliste auf – übersichtlich und jederzeit abrufbar.

💡 Extra praktisch: Ihr könnt auch bereits ausgeliehene oder gelesene Titel taggen und so euer persönliches Lesearchiv führen.

3. Offline-Modus für unterwegs aktivieren

Ideal für Reisen oder Pendelstrecken:

• Öffnet den Titel, solange ihr WLAN habt.
• Wartet, bis der Download abgeschlossen ist.
• Aktiviert ggf. in den Einstellungen „Nur über WLAN herunterladen“.

Perfekt für:

  • Flugreisen
  • Bahnfahrten
  • Urlaub im Ausland
  • Orte mit schlechtem Empfang

4. Mehrere Bibliotheken hinzufügen

Wusstet ihr, dass ihr in Libby mehr als eine Bibliothekskarte hinterlegen könnt?

Falls ihr:

  • in mehreren Städten gemeldet seid
  • eine digitale Jahreskarte einer anderen Bibliothek besitzt
  • Zugriff über Arbeit oder Studium habt

→ Einfach unter „Bibliothek hinzufügen“ eine weitere Karte eintragen.

Vorteil: Ihr bekommt Zugriff auf mehr Titel, kürzere Wartezeiten und größere Auswahl.

5. Lese- und Hörkomfort individuell einstellen

Libby bietet viele Anpassungsmöglichkeiten:

Beim Lesen:

  • Schriftart und -größe ändern
  • Hintergrundfarbe anpassen (z. B. Sepia oder Dunkelmodus)
  • Zeilenabstand einstellen

Beim Hören:

  • Abspielgeschwindigkeit anpassen
  • Sleep-Timer setzen
  • Kapitelmarken nutzen

Gerade bei Hörbüchern lohnt sich das Experimentieren – viele Nutzer:innen hören zwischen 1,25x und 1,75x Geschwindigkeit.

Bonus: Suchfilter richtig einsetzen

Wenn ihr gezielt sucht, nutzt die Filter:

  • sofort verfügbar
  • nur Hörbücher oder nur E-Books
  • Sprache
  • Erscheinungsdatum
  • Zielgruppe (Kinder, Jugend, Erwachsene)

So spart ihr Zeit und findet schneller passende Titel.

Fazit

Mit ein paar gezielten Einstellungen wird Libby vom einfachen Ausleih-Tool zur persönlichen digitalen Bibliothek. Ob Vormerken, Wunschlisten oder Offline-Modus – wer die Funktionen kennt, spart Zeit, entdeckt mehr Bücher und liest entspannter.